So funktioniertdie Teilnahme

Mindestens 120 Menschen erhalten drei Jahre lang 1.200 € pro Monat. Dafür müssen sie nichts tun, außer innerhalb der drei Jahre Studienzeit sieben Online-Fragebögen auszufüllen.

Einzige Bedingung: Fragebögen ausfüllen Grundeinkommen ist nicht steuerpflichtig Sozialleistungen könnten entfallen Kein Rechtsanspruch auf Auszahlung
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Einzige Bedingung: Fragebögen ausfüllen

Diese Studie hat eine einzige Bedingung für die Fortzahlung des Geldes: Dass die TeilnehmerInnen während der 3 Jahre insgesamt 7 Fragebögen ausfüllen, deren Ausfüllzeit jeweils bei ca. 25 Minuten liegt. Werden die Fragebögen nicht ausgefüllt, muss die Fortzahlung des Geldes eingestellt werden, da die Fragebögen für die wissenschaftliche Erkenntnis entscheidend sind.

Ansonsten ist das Grundeinkommen absolut bedingungslos: Sie können so viel Geld hinzuverdienen, wie sie möchten – oder gar keins. Sie können das Geld ausgeben wofür sie möchten. Es gibt keine Vorgaben, keine Überprüfungen und keine Abzüge.

Grundeinkommen ist nicht steuerpflichtig

Bei den Grundeinkommen handelt es sich um Schenkungen von vielen einzelnen Schenkenden in jeweils geringer Höhe. Eine Schenkungssteuer fällt nicht an, da die geschenkten Beträge pro Schenkendem und TeilnehmerIn jeweils unter der Steuerfreigrenze liegen. Da es sich beim Grundeinkommen um Zahlungen ohne Gegenleistung handelt, ist es weiterhin nicht einkommenssteuerpflichtig.

Sozialleistungen könnten entfallen

Genau wie bei vielen Konzepten von ‚echten‘ Bedingungslosen Grundeinkommen, könnte es passieren, dass durch die Auszahlung der Grundeinkommen andere Sozialleistungen gemindert oder ganz gestrichen werden, da sie von den zuständigen Behörden als Einkommen oder Vermögen gewertet werden. Dies kann folgende Sozialleistungen betreffen:

Arbeitslosengeld 1 (ALG I), Arbeitslosengeld 2 (ALG II, umgangssprachlich Hartz IV), BAfög, Wohngeld, Kinderzuschlag, Elterngeld, Unterhaltsvorschuss, Leistungen gemäß des Asylbewerberleistungsgesetzes.

In den meisten Fällen sollte das ausgezahlte Grundeinkommen höher als die wegfallenden Sozialleistungen sein. Wir bitten die BewerberInnen dies selbstständig und individuell zu prüfen.

Kein Rechtsanspruch auf Auszahlung

Da es sich beim Grundeinkommen nicht um eine Bezahlung für eine Gegenleistung handelt, sondern um Schenkungen, können wir die Auszahlung des Grundeinkommens nicht rechtlich garantieren. Allerdings sind wir als Pilotprojekt Grundeinkommen gegenüber den Schenkenden rechtlich verpflichtet, all ihre Zahlungen zur Auszahlung von Grundeinkommen zu verwenden.

Gleichzeitig funktioniert diese Studie natürlich nur, wenn wir die Grundeinkommen auch tatsächlich auszahlen. Wir haben also selbst das allergrößte Interesse daran, das Geld zuverlässig auszuzahlen. Wir müssen dennoch an dieser Stelle daraufhin hinweisen, dass in dieser Studie kein Rechtsanspruch auf das Geld bestehen kann.

Die Studie

  • umfasst insgesamt mindestens 1.500 TeilnehmerInnen, davon 120 in der Grundeinkommensgruppe und 1.380 weitere in der Vergleichsgruppe, die kein Grundeinkommen erhalten
  • An die Grundeinkommensgruppe werden monatlich 1.200 Euro überwiesen
  • Die Vergleichsgruppe erhält während der Studie eine Aufwandsentschädigung und hat die Chance, in die Grundeinkommensgruppe nachzurücken
  • Dauer: 3 Jahre
  • finanziert von rund 140.000 privaten AuftraggeberInnen

Sie können sich bewerben, wenn Sie...

  • 18 Jahre oder älter sind
  • in Deutschland gemeldet sind (erster Wohnsitz)
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Der Ablauf

1. Phase: Bewerbung

  • Ziel: möglichst große Zahl an BewerberInnen für eine exzellente Datengrundlage
  • Endet am 10.11.2020
  • Spätestens am 17.11.2020 erhalten alle BewerberInnen per E-Mail eine Zusage für die engere Auswahl oder eine Absage.

2. Phase: Engere Auswahl

  • Je nach Datenlage wird unter den BewerberInnen eine Gruppe ausge­wählt, die sich für die wissenschaftlichen Fragestellungen am besten eignet.
  • Diese Gruppe wird mit Daten des statistischen Bundesamtes abgeglichen. Aus ihr werden 20.000 Menschen für den ersten Frage­bogen, die Basisbefragung, ausgewählt.
  • Dauer: ca. 2 Monate

Volle Datensicherheit

Alle Angaben, die Sie im Rahmen der Studienteilnahme machen, werden ausschließlich vertraulich behandelt und sind technisch bestens abgesichert.

Weitere Informationen finden Sie in unser Datenschutzerklärung.

3. Phase: Bestimmung der TeilnehmerInnen

  • Per Zufall werden ausgewählt:
    • 120 Personen für die Grundeinkommensgruppe (erhalten Grundeinkommen)
    • 1.380 Personen für die Vergleichsgruppe (erhalten kein Grundeinkommen, sind aber für den Erkenntnisgewinn genau so wichtig wie die Grundeinkommensgruppe)

4. Phase: Erhebung

  • Auszahlungs- und Studienbeginn im Frühjahr 2021
  • Während der 3 Jahre Laufzeit: Online-Fragebögen alle 6 Monate
  • Zeitaufwand pro Befragung: ca. 25 Minuten
  • Optional werden mit einigen TeilnehmerInnen Tiefeninterviews geführt und zur Analyse des Stresslevels Haarproben ausgewertet

Wichtig zu wissen

Einzige Bedingung: Fragebögen ausfüllen
Diese Studie hat eine einzige Bedingung für die Fortzahlung des Geldes: Dass die TeilnehmerInnen während der 3 Jahre insgesamt 7 Fragebögen ausfüllen, deren Ausfüllzeit jeweils bei ca. 25 Minuten liegt. Werden die Fragebögen nicht ausgefüllt, muss die Fortzahlung des Geldes eingestellt werden, da die Fragebögen für die wissenschaftliche Erkenntnis entscheidend sind.

Ansonsten ist das Grundeinkommen absolut bedingungslos: Sie können so viel Geld hinzuverdienen, wie sie möchten – oder gar keins. Sie können das Geld ausgeben wofür sie möchten. Es gibt keine Vorgaben, keine Überprüfungen und keine Abzüge.
Grundeinkommen nicht steuerpflichtig
Bei den Grundeinkommen handelt es sich um Schenkungen von vielen einzelnen Schenkenden in jeweils geringer Höhe. Eine Schenkungssteuer fällt nicht an, da die geschenkten Beträge pro Schenkendem und TeilnehmerIn jeweils unter der Steuerfreigrenze liegen. Da es sich beim Grundeinkommen um Zahlungen ohne Gegenleistung handelt, ist es weiterhin nicht einkommenssteuerpflichtig.
Sozialleistungen könnten entfallen
Genau wie bei vielen Konzepten von ‚echten‘ Bedingungslosen Grundeinkommen, könnte es passieren, dass durch die Auszahlung der Grundeinkommen andere Sozialleistungen gemindert oder ganz gestrichen werden, da sie von den zuständigen Behörden als Einkommen oder Vermögen gewertet werden. Dies kann folgende Sozialleistungen betreffen:

Arbeitslosengeld 1 (ALG I), Arbeitslosengeld 2 (ALG II, umgangssprachlich Hartz IV), BAfög, Wohngeld, Kinderzuschlag, Elterngeld, Unterhaltsvorschuss, Leistungen gemäß des Asylbewerberleistungsgesetzes.

In den meisten Fällen sollte das ausgezahlte Grundeinkommen höher als die wegfallenden Sozialleistungen sein. Wir bitten die BewerberInnen dies selbstständig und individuell zu prüfen.
Kein Rechtsanspruch auf Auszahlung
Da es sich beim Grundeinkommen nicht um eine Bezahlung für eine Gegenleistung handelt, sondern um Schenkungen, können wir die Auszahlung des Grundeinkommens nicht rechtlich garantieren. Allerdings sind wir als Pilotprojekt Grundeinkommen gegenüber den Schenkenden rechtlich verpflichtet, all ihre Zahlungen zur Auszahlung von Grundeinkommen zu verwenden.

Gleichzeitig funktioniert diese Studie natürlich nur, wenn wir die Grundeinkommen auch tatsächlich auszahlen. Wir haben also selbst das allergrößte Interesse daran, das Geld zuverlässig auszuzahlen. Wir müssen dennoch an dieser Stelle daraufhin hinweisen, dass in dieser Studie kein Rechtsanspruch auf das Geld bestehen kann.

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